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Pannonische Tafel

Wohnzimmer

Mit kostenfreien Mehlspeisen und Café, Veranstaltungen und Hobbykreisen bieten wir Menschen, die einsam oder in Isolation geraten sind, in unseren „Wohnzimmern“ einen Ort und Möglichkeiten, Gemeinschaft zu finden. Auch für Menschen, die sich gern öffentlich sehen wollen, sich aber herkömmliche gastronomische Angebote nicht leisten können, ist das Wohnzimmer ein idealer Treffpunkt.

Während die Foodcorner im Wesentlichen der Linderung ökonomischer Armut gewidmet sind, bilden die Wohnzimmer einen Raum, der der sozialen Verarmung entgegentritt.

Hier ist jeder und jede willkommen, unabhängig von finanziellen Verhältnissen. Sicher liegt ein Fokus darauf, Menschen mit geringem Einkommen Freizeitangebote zu bieten – viele Aktivitäten kosten eine Menge Geld und sind im Allgemeinen das Erste, worauf Armutsbetroffene verzichten (müssen).

Freizeit abwechslungsreich und sinnvoll zu gestalten, ist jedoch unabhängig von der Einkommensgrenze für viele Menschen eine Herausforderung. Zu (während der Pandemie erlaubten) Zeiten können hier über den Caféhausbesuch hinaus, Ausstellungen, Karaoke-Abende, Konzerte, Lesungen, Filmvorführungen besucht oder selbst organisiert werden.

Foto vom Wohnzimmer Eisenstadt

Außerdem ermöglicht das Wohnzimmer, mittendrin im PanTa-Geschehen, die unmittelbare Erfahrung des  Selbstverständnisses und der Arbeitsweise der PanTa. Wir sensibilisieren ALLE Besucher*innen für Themen wie Verschwendung, alternative Waren- und Geldkreisläufe und Gemeinschaftsvorstellungen als Antwort auf zerstörende Systeme wie das des Kapitalismus. Unsere Wohnzimmer sind Räume, die Arm und Reich, Jung und Alt, Menschen aus der Umgebung sowie Migrant*innen und Asylwerber*innen auf Augenhöhe begegnen lassen. Natürlich bilden sich durch diese Gemeinschaftsvorschläge auch andere Umgänge und neue Verbindungen heraus.